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Die Rennen zu den Weltmeisterschaftsläufen in den verschiedenen Klassen sind immer für aufregende Fotos gut. Die folgenden Bilder entstanden beim Motorrad Grand Prix auf dem Nürburgring 1995 beim Rennen in der 500ccm - Klasse. Nach dem Rücktritt von Suzuki - Star Kevin Schwantz und dem Ausscheiden von Wayne Rainey beginnt nun die Ära des Michael Doohan, der die Weltmeistertitel 1994 / 95 und 96 erringen konnte. Auch im Jahr 1997 wurde er vorzeitig zum Weltmeister gekürt, nachdem er die Saison eindeutig dominierte. Die Konkurrenz hatte keinerlei Chancen und wieder einmal das Nachsehen.




Auf den Ehrenrunden der Fahrer
erlebt man oft waghalsige Rituale.




In der Saison 1995 war Darryl Beattie in der Klasse bis 500ccm einer der wenigen Fahrer, die den Weltmeister Michael Doohan zeitweise unter Druck setzen konnten. Der Kampf zwischen den beiden bei dem Rennen auf dem Nürburgring ging zu gunsten des Suzuki-Werkspiloten Beattie aus, da Doohan in einer Kurve stürzte.




Ein Exot im Starterfeld der Grand Prix Maschinen. 1995 fuhr in der Klasse bis 500ccm eine Werks-Aprillia mit. Sie wurde gesteuert von dem Italiener Loris Reggiani.

Das Ungewöhnliche war der Zweizylindermotor mit 400ccm. Aprillia erhoffte sich durch das niedrigere Gewicht gegenüber den 4-Zylindermotoren einen Vorteil auf kurvigen Strecken.



Im Verfolgerfeld kämpften die anderen Fahrer verbissen um WM-Punkte. "Norrik" Abe, ein hitzköpfiger Japaner auf einer Werks-Yamaha, setzt den Honda Piloten Carlos Checa mächtig unter Druck. Durch ihren Zweikampf konnten sie nicht zur Spitze aufschließen.



Die größte Konkurrenz des Weltmeisters Michael Doohan. Links der Vizeweltmeister des Jahres 94 Luca Cadalora auf seiner Werks-Yamaha. Rechts der Australier Darryl Beattie auf der von der Zigarettenmarke Lucky Strike gesponserten Werks-Suzuki. Er sollte nach einer verkorksten Saison des Italieners Cadalora den Vizeweltmeistertitel erobern; natürlich wieder hinter dem erneuten Champion Doohan auf Honda.




SIEG UND NIEDERLAGE ...

... oft liegen sie nahe beieinander. Wenn man sich am Limit von Mensch und Maschine bewegt können Unfälle passieren oder man landet auf der Siegerstraße und alle Risiken sind vergessen.









Jens Gawandtka