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Der Truck Grand - Prix auf dem Nürburgring am 13. Juli 1997
wird über die 3,029 km lange Kurzanbindung gefahren.




Bei diesen Riesen wirken selbst die breitesten
Rennstrecken schmal und Kurven werden zu Nadelören.




Überholen ist schwierig und gleich nach dem Start wird mit allen Mitteln um die Positionen gekämpft.
Dabei kommt es immer wieder zu mehr oder weniger starken Kontakten.




Die Trucks der Firma DAF haben eine aerodynamisch optimierte Verkleidung.

In der großen Klasse, der Super Race-Trucks mit Motoren bis 18 Litern Hubraum, einer Leistung jenseits von 1000 PS und einem gewaltigen Drehmoment, wird auch an der Aerodynamik gefeilt.

Ein herkömmlicher Race-Truck, pilotiert von der einzigen Frau im Feld, Ellen Lohr.





Von der Behäbigkeit, die normale LKWs im Straßenverkehr an den Tag legen, ist hier nichts zu bemerken. Selbst die Race-Trucks der Klasse 2 driften in abenteuerlichem Stil durch die Kurven. Beim Runterschalten qualmen die Hubraumriesen noch ganz tüchtig, doch im Gegensatz zu früher, wo man vor schwarzer Rußwolken die Hand nicht vor den Augen sehen konnte, sind es jetzt nur noch kurze Zeugen gewaltiger Kraftausbrüche.




Einer der spektakulärsten Fahrer ist Gerd Körber. Bei seiner wütenden Aufholjagd nach einem mäßigen Start konnte er sich nicht lange mit langsameren Fahrern aufhalten. Durch die mühsamen Zweikämpfe fügte er aber seinem MAN einige optische Mängel zu.









Jens Gawandtka