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Jeden Sommer bietet sich für die Einheimischen, die an den Ufern des Loch Ness leben, ein seltsamer Anblick. Tausende von Touristen strömen herbei, starren mit zusammengekniffenen Augen und Fotoapparaten im Anschlag auf den dunklen, geheimnissvollen See. Alle warten sie auf das unerwartete Erscheinen des bekanntesten Ungeheuer der Welt. Ein Forscher gab ihm den wissenschaftlichen Namen nessiteras rhombopteryx, unter dem Namen NESSIE kennt man es aber auf der ganzen Welt. |
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Historische Aufnahmen, |
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Aber der See ist recht unheimlich. Er ist 36 km lang und 1,5 km breit. Aber seine Tiefe konnte man bisher noch nicht genau ermitteln. Zur Zeit hat man eine Tiefe von 325 m gemessen; tiefere Stellen sind wahrscheinlich, aber noch nicht entdeckt. Das Wasser des Sees ist so stark mit Schwebepartikeln durchsetzt, so daß ein Taucher kaum etwas zu sehen kriegt. Außerdem ist der See selbst in den heißesten Sommern nie mehr als 7 Grad. Wohingegen er im Winter niemals zufriert. Der Boden des Lochs ist mit einer dicken Schlickschicht bedeckt. Das ist der Grund dafür, daß hier auch noch nie eine Leiche, sei sie von einem Menschen, Fisch oder Monster, wieder aufgetaucht ist. Der Schlick hält alles am Boden fest. Zusätzlich hat der See viele Unterwasserhöhlen und Spalten, die als potentielle Verstecke in Frage kämen und einen außergewöhnlichen Fischreichtum. Also bietet der See alles, um einem Vorzeittier Unterschlupf zu gewähren. |
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